Wasserkraft und Trinkwasserversorgung - Demokratische Republik Kongo

Der Fluss Lubilasch (engl. Lubilanji) in der Provinz Katanga, rechts im Bild das veraltete Kraftwerk Lubilanji 1 aus dem Jahr 1953

Experten der BERNARD Gruppe unterstützen die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei der Beurteilung von Wasserkraftanlagen in der Demokratischen Republik Kongo. Zielgruppe dieses Investitionsprogramms sind rund drei Millionen Einwohner, denen durch dieses Projekt in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine sichere Wasserversorgung zur Verfügung stehen soll.

In unterschiedlichen Regionen werden derzeit die Wasserversorgungsanlagen vor allem durch dieselbetriebene Generatoren versorgt. Dies führt immer wieder zu Ausfällen in der Trinkwasserversorgung. Daher hat die deutsche Bundesregierung ein Investitionsprogramm der KfW in Aussicht gestellt, um mit Wasserkraft den Dieselbetrieb zu ersetzen.

BERNARD wurde von der KfW beauftragt, bereits vorliegende Studien zur Revitalisierung bestehender Wasserkraftanlagen nach den Richtlinien der KfW zu beurteilen. Das Investitionsprogramm für die vier Städte umfasst rund 20 Millionen Euro und soll durch privates Kapital auf das doppelte gesteigert werden. Die untersuchten Wasserkraftanlagen werden für ein Leistungsvermögen von zwei bis ca. sechs MW pro Standort ausgelegt. Damit steht der Bevölkerung nicht nur alternative Wasserkraft zur Verfügung, sondern es wird auch eine beträchtliche Anzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen.