Energie für den Kaukasus - Georgien setzt auf Wasserkraft

Stausee in der Ratscha–Letschchumi-Region

Begehung des Standorts der Wehrmauer Avaniskhevi

Die kaukasische Republik Georgien hat nicht nur exzellente Weine, sondern auch hohe Berge und zahlreiche Flüsse und Täler. Die georgische Regierung hat daher beschlossen, in den Ausbau der Wasserkraft zu investieren, um in naher Zukunft ausreichend Eigenstrom zu erzeugen und auch Strom ins Ausland zu exportieren.

Sowohl die georgische Regierung als auch georgische Investoren vertrauen dabei auf österreichische Qualität in der Planung und in der elektromaschinellen Ausrüstung. Daher ist BERNARD Ingenieure ein optimaler Partner für die Planung und Umsetzung von Wasserkraftwerken.

Das erste von BERNARD Ingenieure geplante Wasserkraftwerk in Georgien liegt in der Kakheti Region östlich von Tiflis. Es hat eine Leistung von 5,4 MW und nützt den Abfluss der Flüsse Avaniskhevi und Kvatseristsqali mit einer Fallhöhe von 250 m. BERNARD Ingenieure wurde bei diesem Projekt mit der Variantenuntersuchung, der gesamten Einreichplanung und der energiewirtschaftlichen und finanziellen Analyse beauftragt.

Darüber hinaus wurde BERNARD Ingenieure mit der Planung eines weiteren Kraftwerksprojekts an einem Fluss in der Ratscha–Letschchumi-Region betraut. Bei einer Fallhöhe von mehr als 500 m beträgt die Gesamtleistung ca. 30 MW. Die Vergrößerung eines natürlichen Speichers, der in Zukunft als Energie-speicher dienen wird, ist eine Besonderheit dieses Kraftwerks. Aus Naturschutzgründen ist dabei ein mehr als sechs Kilometer langer Druckwasserstollen vorgesehen. Mit der Einreichplanung wurde bereits begonnen und noch im Jahr 2015 werden die Genehmigungen des georgischen Energieministeriums und des Umweltministeriums erwartet.